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Zehnter Bericht
Zeitraum bis 15.02.2010
Zurzeit werden die Waldflächen außerhalb der Trainierbahn durchforstet. Der Forwarder arbeitet ganz in der Nähe des Harvester, er poltert das Holz an den Waldrand des älteren Kiefernkomplexes. Parallel zur Arbeit des Harvester haben Waldarbeiter damit begonnen, in Richtung Gutshof Laubbäume zu fällen. Die Entnahme der Pappeln kann sich auf diese unterständigen Bäume nur positiv auswirken.
Elfter Bericht
Zeitraum bis 17.02.2010
Natürlich ist es wieder zu einigen Fällschäden gekommen, besonders an jüngeren Laubbäumen. Allein der Anlage der in diesem Bestand unnötigen Rückegassen ist es zu verdanken, dass eine beträchtliche Menge an jungen Laubbäumen (Bergahorn und Eiche) gefällt werden mussten, dass es zu Fäll- und Rückeschäden an jungen Laubbäumen kam und Bodenverwundungen entstanden sind. Dies alles hätte man zum größten Teil verhindern können, hätte man mit dem Rückegassensystem erst in dem Kiefernbestand begonnen. Die Bäume selbst hätte man auch ohne Rückegassen, entweder mit dem Pferd oder einem Rückeschlepper herausrücken können, selbst dann, wenn die Entscheidung zum manuellen Fällen erst nachträglich erfolgte. Der Forwarder rückt zurzeit das gefällte Pappelholz von der Trainierbahn auf den Polterplatz (Lagerplatz) außerhalb der Trainierbahn.
Zwölfter Bericht
Zeitraum bis 23.02.2010
Der Harvester durchforstet am Tage die Waldflächen in der Nähe des Herrmannpfuhls, dort befindet sich ein wesentlicher Teil der schutzwürdigen Bestandteile dieser Wälder, dies hat mit dem Alter der Bäume und der Baumarten zu tun. Das bedeutet aber nicht, dass es auf der Trainierbahn selbst keine schutzwürdigen Bestände gäbe, im Gegenteil, aber diese Bestände sind bisher nur zum Teil für die Durchforstung vorbereitet worden. Nachts durchforstet er die gerade frisch ausgezeichneten Kiefern- und Lärchenbestände auf der Trainierbahn. Der Forwarder rückt das Holz in den älteren Kiefernkomplexen. Auf der Trainierbahn fiel mir auf, dass teilweise so genannte angeschobene Bäume (schräg stehend, teilweise entwurzelte Bäume, vom Harvester verursacht), nicht gefällt worden sind und somit eine Gefahr für die Spaziergänger darstellen. Es wird auch durch Absperrschilder nicht davor gewarnt. So etwas darf in einem stark besuchten Gebiet nicht sein, dazu zähle ich auch die noch sehr unsauber verlassenen Wege.
Dreizehnter Bericht
Zeitraum bis 25.02.2010
Der Harvester durchforstet noch in zwei Schichten, am Tage durchforstet er zur Zeit einen jungen Eichenbestand der sich in der Nähe des Herrmannpfuhls befindet. Nachts durchforstet der Harvester weiterhin in den Lärchenbeständen auf der Trainierbahn. Die Lafos ist jetzt fast fertig mit der Markierung der zu entnehmenden Bäume, ich denke mal bis Ende der Woche sind dann alle Durchforstungsvorbereitungen abgeschlossen, bis auf den Bestand zur Hönowerchaussee hin. Ein strittiger Punkt für den Nabu sowie für die Gemeinde Neuenhagen, da dort aufgrund der Verkehrsicherungspflicht ein 5-10m baumfreier Streifen angelegt werden soll, laut Planung der GNGmbH.
Es wird damit begonnen, in den nächsten Tagen das gepolterte Holz abzufahren, dies geschieht durch ein Holzabfuhrunternehmen.
Vierzehnter Bericht, Teil 1
Zeitraum bis 02.03.2010
Bei meinem heutigen Begang konnte ich feststellen, dass auf einigen Flächen die Durchforstung schon abgeschlossen ist und auf anderen bald sein wird. Dies bezieht sich hauptsächlich auf die Waldflächen außerhalb der Trainierbahn, dort wird lediglich noch Holz gerückt durch den Forwarder. Auch soll demnächst damit begonnen werden, mit einem oder zwei Pferdegespannen, Bäume aus den älteren Waldbeständen, die nicht mit dem Harvester durchforstet wurden, heraus zu rücken. In den Wäldern auf der Trainierbahn selbst ist die Durchforstung jetzt im vollen Gange, der Harvester durchforstet derzeit den Lärchenbestand.
Vierzehnter Bericht, Teil 2
Die Lafos hat auch heute wieder Bestände ausgezeichnet. Es handelt sich um die Waldfläche, die direkt an die Hönower Chaussee grenzt. Bei dieser Fläche wird zur Straße hin ein 5m breiter Baumstreifen komplett entnommen und gleichzeitig als Rückegasse benutzt. Die Entnahme wird mit der einzuhaltenden Verkehrsicherungspflicht begründet, die nicht von der Hand zu weisen ist. Ob dies nun so radikal geschehen muss ist eine Frage, die nicht ganz einfach zu beantworten ist. Was aber auf jeden Fall zu klären sein wird: Was passiert mit dem freien Streifen nach der Durchforstung? Wir vom Nabu sind der Meinung, dass dieser nicht frei bleiben darf. Das hat mehrere Gründe: 1. Abgase und Reifenabrieb der Autos können nun auch die Trainierbahnflächen erreichen, noch höherer Nähr- und Schadstoffeintrag 2. erhöhte Brandgefahr für die Trainierbahn bei Vergrasung des Streifens (unachtsam aus dem Auto geworfene Zigarettenkippen usw.) 3. erhöhte Lärmbelästigung für die Besucher, die Reiter und Traber 4. offene Waldbestände, die über keinen Waldrand mehr verfügen, sind anfälliger für Wind, Sturm und Schneebruch. Der Nabu hat deshalb gefordert, sollte solch ein freier Streifen unumgänglich sein, muss in kürzester Zeit ein neuer Waldrandstreifen angelegt werden. Dieser sollte dann möglichst stufig aufgebaut sein. Wir hoffen, dass die UNB dies auch so sehen wird.
Fünfzehnter Bericht
Zeitraum bis 05.03.2010
Ein Holzhacker zerkleinert das Restholz, was aus dem jungen Kiefernbestand am Waldfriedhof heraus transportiert wurde, zu Hackschnitzeln. Diese werden dann als so genanntes Energieholz an Holzheizkraftwerke o.ä. verkauft.
Ab heute sollen die Pferdegespanne mit dem Holzrücken beginnen. Der Harvester ist mit der Lärchendurchforstung fertig und durchforstet jetzt einen älteren Kiefernbestand hinter den Lärchen. Der Forwarder rückt das gefällte Holz aus dem Lärchenbestand heraus und transportiert es von der Trainierbahn herunter. Die Durchforstungsarbeiten in den Wäldern außerhalb der Trainierbahn sind jetzt, nach meiner Beurteilung, so gut wie abgeschlossen. Es muss lediglich das gefällte Holz von den Pferdegespannen heraus gerückt und die gefällten noch in den Kronen anderer Bäume hängenden Bäume herunter gezogen werden.
16. Bericht
Zeitraum bis 09.03.2010
Die Durchforstungsarbeiten finden zurzeit vornehmlich im Innenbereich der Trainierbahn statt. Der Harvester arbeitet jetzt in dem Roteichenbestand. Leider ist unser Veto gegen die verstärkte Entnahme der Birken in diesem Gebiet nicht berücksichtigt worden.
Es wurde noch kein Holz durch ein Pferdegespann gerückt, vielleicht wird ja diesen Freitag mit der Holzrückung begonnen.
Das Rückepferd kommt
11.03.2010
Ab Freitag wird damit begonnen, ein Teil des Holzes mit dem Rückepferd aus den Waldbeständen heraus zu transportieren. Es betrifft die Waldflächen in der Nähe des Herrmanpfuhls, die nicht mit dem Harvester durchforstet werden durften. Ab 8 Uhr soll es los gehen.
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