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Entwurf für das Leitbild Neuenhagen 2030
(Stand 28.09.2007)
 
Unsere Zukunft bekommt ein Gesicht.
Zur Entwicklung unseres Gemeinwesens haben wir ein Leitbild entworfen, stellen es hiermit zur öffentlichen Diskussion und werden die Ergebnisse als langfristige Handlungsgrundlage zur Sicherung der Verträglichkeit von Wirtschaft, Soziales und Umwelt nutzen. Unser Leitbild steht im Einklang mit der Agenda 21 - einem Leitpapier zur nachhaltigen Entwicklung, beschlossen auf der "Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen" (UNCED) 1992 in Rio de Janeiro.
Wir - das sind ca. 65 BürgerInnen, die sich seit Anfang 2006 in 5 thematischen Arbeitsgruppen der Aufgabe angenommen hatten, aus einer Analyse der gegenwärtigen Stärken und Schwächen den Handlungsbedarf und die Zielstellung für die langfristige nachhaltige Entwicklung unseres Heimatortes abzuleiten. Der Sprecherrat der Arbeitsgruppen hat nun die Einzelergebnisse zu einem integrativen Leitbild zusammengeführt.
Dieses Leitbild soll den Rahmen für das gemeindliche Handeln bis ins Jahr 2030 bilden. Dabei wird eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde angestrebt, wobei eine zukunftsfähige wirtschaftliche Entwicklung im Einklang mit einer dauerhaften Umweltsicherung und sozialer Gerechtigkeit stehen soll.
 
Gartenstadt Neuenhagen im Jahre 2030
 
Natürlich leben. Natürlich menschlich. Natürlich Zukunft. Natürlich Neuenhagen
 
Bürger, Umwelt und Wirtschaft. Gemeinsames Miteinander ist die Grundlage von allem.
Die Verträglichkeit von ökonomischen, ökologischen und sozialen Erfordernissen muss nachhaltig gesichert und für alle verpflichtend sein. Die Gewichtung der Interessen wird sich am Gemeinwohl orientieren und findet in einem ständigen Diskussionsprozess mit den BürgerInnen Neuenhagens statt. Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement werden gestärkt, um so die kontinuierliche Einflussnahme der Bürgerschaft auf den Entscheidungsprozess im Dialog mit Politik, Verwaltung und Unternehmen zu gewährleisten.
Die Kommunalpolitik muss Rahmenbedingungen für eine wirtschaftlich erfolgreiche, umweltfreundliche und sozial ausgewogene Entwicklung des Gemeinwesens schaffen.
 
Lebensqualität aus zwei Bundesländern einmalig erleben.
Neuenhagen wird lebendige Vielfalt und erholsame Ruhe an einem ökologisch intakten, infrastrukturell und ökonomisch hochinteressanten Standort als Nachbar der Bundeshauptstadt bieten.
Die Gemeinde prägt ihr bereits jetzt starkes Profil als Gartenstadt mit hohem Wohn- und Erholungswert weiter aus. Attraktive Arbeitsbedingungen werden die günstigen Rahmenbedingungen vervollständigen.
Neuenhagen strebt das Stadtrecht an. 
 
Gute Nachbarschaft: Gemeinsam an Stärke gewinnen, in Einklang leben.
Neuenhagen als selbstständige Gemeinde wird sich den Anforderungen eines Mittelzentrums am Rande Berlins stellen und mit den umliegenden Gemeinden kooperieren. Aktives Marketing soll Neuenhagen als Kooperationspartner für Wachstumsbranchen in und um Berlin interessant machen.
 
Wirtschaft in Neuenhagen. Visionen zulassen. Wachstum fördern. Gewachsenes schützen.
Neuenhagen wird als Wirtschaftsstandort gestärkt. Bewährtes erhalten und Zukunftsbranchen fördern stärkt die eigene Wirtschaftskraft. Neuenhagens Struktur wird ideal zur konfliktfreien Verknüpfung von gewerblicher und privater Flächennutzung und eine gute Basis für Einzelunternehmungen mit Dienstleistungscharakter sein.
Dienstleistungen und Handel sind in Hinblick auf die Entwicklung der Altersstruktur und Bevölkerungszahl Wachstumsbranchen. Folgerichtig muss die Flächenvermarktung im Gewerbegebiet zielgerichtet erfolgen.
Neuenhagen wird über eine leistungsstarke IT-Kommunikationsinfrastruktur verfügen, die es zu regionaler und überregionaler Standortbedeutung prädestiniert.
Kommunales Marketing und gezielte Wirtschaftsförderung sollen Neuenhagens Profil als Wirtschaftsstandort stärken. An der Umsetzung der "Neuenhagener Erklärung" von 2007 und des Standortentwicklungskonzepts wird konsequent gearbeitet.
Ein öffentlicher Beschäftigungssektor für  gesellschaftlich relevante und existenzsichernde Tätigkeiten wird unterstützt. Ziel ist die weitere Reduzierung der Arbeitslosenzahlen.
 
Die Gartenstadt. Eine  Komposition von Menschen, für Menschen. 
Neuenhagen wird sich als Gartenstadt auf besondere und moderne Art profilieren. Gartenstadt ist für uns die attraktive Hauptstadtrandsiedlung mit gesunden Wohn- und Arbeitsverhältnissen sowie Eignung zur Erholungsnutzung. Wohnen, Arbeiten und Erholen im Ort erfolgt auf eine den Naturhaushalt schonende
Art und Weise. Hierfür ist ein hoher Grünflächenanteil im Siedlungsbereich sowie in der Umgebung notwendig. Der Mensch soll sich in einer möglichst offenen Bebauung in großen Gärten wohlfühlen.  Voraussetzung hierfür ist, dass die Einwohnerzahl nicht mehr wesentlich über die prognostizierten 22 000 anwächst.
Neue Baugebiete am Rande des Ortes, wie z. B. das Schöneicher Dreieck, werden erst als Baulandfläche entwickelt, wenn der tatsächliche Bedarf in den bestehenden Wohngebieten nicht mehr befriedigt wird. Eine ortsunübliche Verdichtung unterbleibt. Die Grünfläche auf Wohngrundstücken soll mindestens doppelt so groß sein wie der Anteil an überbauter Fläche.
Die zentrale Achse Neuenhagens (Schäferplatz - Rosa-Luxemburg-Damm - Bahnhofstunnel - Ernst-Thälmann-Str. - Rathaus) wird als attraktive Erlebnismeile entwickelt und gestaltet.
Schwerpunkte der Grünflächengestaltung sind die Verjüngung und Neuanlage von Alleen und sonstigem Großgrün im öffentlichen Raum, die Eingrünung der Ortsränder sowie die Grünverbindung in der freien Landschaft um Neuenhagen. Gestaltungselemente werden die Ortseingänge markieren und geben dem gesamten Ort eine unverwechselbare Typik.
Neuenhagen wird ein barrierefreier Ort.
Verkäufe von Gemeinbedarfsflächen werden mit Augenmaß für künftige Bedarfslagen getätigt.
Friedhöfe sind Kulturstätten besonderen Ranges und als solche mit einer neuen Zielstellung zu gestalten.
 
Verkehrswege angemessen gestalten - Heimat neu erfahren.
Als vorrangiger Verkehrsweg in die Hauptstadt wird die Schienenanbindung gesehen. Die Verdichtung der S-Bahn-Verbindung wird angestrebt. Die Regionalbahn wird mit einem Haltepunkt in Hoppegarten auch für Neuenhagener und seine Besucher attraktiver werden.
Sofern geeignet, ist der öffentliche Personennahverkehr im Ort und zu den Nachbarorten anderen Verkehrsträgern gegenüber vorrangig zu behandeln.
Es werden für Fußgänger und Radfahrer geeignete Verbindungen zum Einen für den Einkaufsbummel entlang der Hauptachsen des Ortes, zum Anderen für die Aktiverholung abseits der vielbefahrenen Straßen geschaffen. Fußgänger und Radfahrer sollen sich innerhalb eines Verbundnetzes bewegen können.
Naturschutzgebiete werden durch Wanderwege erlebbar.
Zur Unterstützung des Pferdesports werden ausgewiesene Pferdewege geschaffen.
Die Geschwindigkeit des fließenden Kfz-Verkehrs in Neuenhagen wird reduziert.
Mobilität, insbesondere Barrierefreiheit, ist für alle Altersgruppen in den und über die Ortsgrenzen hinaus zu erhalten bzw. zu schaffen. Eine umweltverträgliche Verkehrssteuerung  ohne Barrieren ist das Ziel. 
Alle unbefestigten Straßen werden aus- bzw. umgebaut.
Jugend in Neuenhagen. Mit mündigen Bürgern das Morgen gestalten.
Kinder und Jugendliche werden gerne in Neuenhagen leben mögen. Die Gemeinde soll (Er-)Lebensraum, nicht nur Wohnort sein. Freizeitmöglichkeiten und sonstige Anlaufstellen sollen ausgebaut werden, um somit nicht nur eine lokale Alternative gegenüber dem nahen Berlin zu schaffen, sondern auch Probleme junger Menschen zu lösen oder besser zu verhindern.
Besonders Jugendliche brauchen Halt und Hilfe und werden diese auch bekommen. Entsprechende Hilfs- und Beratungsangebote werden zur Verfügung gestellt.
Die Beteiligung, Mitbestimmung und Mitgestaltung der Kinder und Jugendlichen in ihrem sozialen Umfeld und in der Kommunalpolitik wird gewährleistet werden.
                                                                                                                                                                      
Vorfahrt für Bildung. Lernen in Neuenhagen. Chance für ein ganzes Leben.
Bildung ist ein Gut, das allen Generationen gleichermaßen zusteht. Neuenhagen versteht Bildung auch als Chance für die Gemeinschaft. Sie ist Grundfeste eines zivilisierten und kultivierten Umgangs, wie eines erfüllten Lebens überhaupt. Neuenhagen wird beste Voraussetzungen für die neigungsgerechte Ausbildung von Kindern und Jugendlichen bieten, beginnend mit der frühkindlichen Bildung in den Kita,  mit Grundschulen, Gymnasium, Oberschule und Förderschulen und der am Bedarf ausgerichteten Herausbildung von Ganztags- und anderen Schulformen.
Neuenhagen entwickelt sich zum Standort hochwertiger und spezialisierter Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen für jede Altersstufe. Dazu werden Einrichtungen der Volkshochschule und anderer Bildungsträger gehören. Bereits Ausbildungs- und Praktikumsmöglichkeiten fungieren als Keimzellen zukunftsorientierter Arbeitsplätze. Die Verbindung von Ausbildung und Wirtschaft sowie die berufliche Weiterbildung während der Elternzeit werden gefördert.
Wissenserwerb bis ins hohe Alter bedeutet heute für immer mehr Menschen Lebensqualität. Die bereits bestehenden Angebote wie das Haus der Senioren, die Universität des 3. Lebensalters gilt es zu erhalten und weitere zu entwickeln. Je nach gewünschtem oder notwendigem Betreuungsgrad sind die bestehenden Bildungsmöglichkeiten in Seniorenvereinen und Seniorenheimen weiter zu entwickeln.
 
Soziale Sicherheit ist Lebensqualität.
Bestmögliche soziale Sicherheit für alle wird ein prägendes Standortmerkmal Neuenhagens sein.
Die Generationen garantieren in einem förderlichen und familienfreundlichen Miteinander eine Lebensqualität, die über gesetzlich geregelte Ansprüche hinausgeht. Ein intaktes Vereinsleben, niveauvolle Bildungs- und Kultureinrichtungen werden neben sozialer Betreuung und umfassender gesundheitlicher Fürsorge eine gleich bleibend hohe Lebensqualität garantieren,
Die Entwicklung der demografischen Leitwerte verlangt nicht nur von der Wirtschaft Angebote an eine älter werdende Gesellschaft. Kernpunkte sind der möglichst lange Erhalt von Eigenständigkeit und gesellschaftliche Integration,  auch durch verstärkte Angebote an Ältere, sich gemeinnützig einzubringen.
Senioren haben jeweils individuelle Lebensumstände. Diesen wird sowohl in den zentralen Einrichtungen, aber insbesondere auch durch die Bildung spezialisierter Netzwerke und Betreuungseinrichtungen Rechnung getragen werden. Selbstbestimmtes Wohnen und Leben ist auch im hohen Alter oder bei Behinderung für Neuenhagener Bürger unverzichtbar. Deshalb wird auch der individuelle Wohnungsbau den Bedürfnissen alter und körperlich eingeschränkter Einwohner gerecht werden. Sie werden ergänzt durch ärztliche und medizinische Versorgung, Beratungs- und Präventionsangebote sowie durch Unterstützung und Hilfe zur Pflege. Entsprechende Angebote werden patientenorientiert vernetzt.
 
Sport und Kultur als Erholungsfaktor. Motor für den Tourismus
Traditionell steht Neuenhagen für Naherholung im Zeichen von Natur, Sport und Kultur. Hochwertige kulturelle und sportliche Angebote sind ein Markenzeichen von Neuenhagen. Zielgruppenorientierte Kulturangebote ebenso wie entsprechende sportliche Aktivitäten werden für alle Lebensabschnitte bestehen.
Aktive Sport-, Kultur- und sonstige Freizeitangebote werden unterstützt und gefördert. Kommunale Anlagen werden ausgebaut oder neu errichtet. Herausragende Aktivitäten wie die des Kinder- und Jugendtanzensembles Neuenhagen, des Neuenhagener Tennisclubs 1963, des Musikpodiums Neuenhagen-Hoppegarten, des Sportclubs Rot-Weiß oder des Landesleistungsstützpunktes Badminton sollen als Anknüpfungspunkte für weitere Aktivitäten dienen.
Besondere Bedeutung kommt dem Galopprennsport und Freizeitpferdesport zu. Gerade der Pferdesport und die zahlreichen kulturellen und sportlichen Angebote und der interessante Naturraum sind Potenziale, um eine kooperative und florierende touristische Wertschöpfung zu erreichen.
Die Attraktivität für Tagestouristen wird gesteigert. Individualtourismus ist innerhalb der S5-Region zu mehr Bedeutung zu verhelfen. Die Zusammenarbeit der S5-Region wird intensiviert.
 
Die Familie - Träger der Gemeinschaft. Verantwortungsvolles Miteinander.
Kinder- und Familienfreundlichkeit werden das Kennzeichen von Neuenhagen sein! Alle künftigen Vorhaben werden an dieser Messlatte geprüft.
Wir stellen uns auf die Anforderungen des demografischen Wandels ein. Unterschiedliche Generationen, Ethnien und Teile des sozialen Spektrums werden in das Gemeinwesen gleichrangig integriert sein. Die Gleichstellung der Geschlechter wird bewusst befördert.
Unser Familienverständnis umfasst nicht nur junge Familien, sondern stellt Alleinerziehende, generationsübergreifendes Zusammenleben und SeniorInnen diesen gleich. Wir grenzen niemanden aus.
Die Infrastruktur wird dem Zuzug junger Familien Rechnung tragen und erleichtert ihr Ansiedeln in Neuenhagen. Betreuungs- und Freizeitangebote für Kinder und SchülerInnen sowie Beratungsangebote für Eltern werden flexibel und bedarfsorientiert gestaltet werden.
Junge Familien sollen Beruf und Familie vereinbaren können.
Die kostenfreie Kinderbetreuung in den Kitas und Schulhorten der Gemeinde wird angestrebt.
 
Ressourcen schonen. Energien erneuern. Zukunft bewahren und schaffen!
Ressourcen an Energie und Rohstoffen sollen durch lokale Stoffkreisläufe und Recycling geschont werden. Der Ausbau der Solarenergie wird vorangetrieben. Einheimische und regenerative Energieträger werden bevorzugt. Energie soll eingespart werden. Es wird angestrebt, den Anteil erneuerbarer und emissionsarmer Energiequellen bei der Energieerzeugung bis 2030 in der Gemeinde mindestens auf 50% zu erhöhen. In Neuenhagen wird umweltfreundlicher Treibstoff angeboten werden.
 
Unser Wasser, unsere Böden, unsere Luft. Eine saubere Sache für Generationen.
Regenwasser wird längstmöglich in der Neuenhagener Landschaft gehalten. Der natürliche Zyklus des Wassers in den Feuchtgebieten der Gemarkung ist wiederherzustellen. Regen soll hier versickern, so wenig wie möglich abfließen, aber auch in Trockenperioden zur Verfügung stehen. Deshalb werden Böden mit hoher Wasserspeicherfähigkeit wie die Moorflächen am Mühlenfließ und an der Zoche nicht bebaut. Zur Wasserspeicherung wichtige Flächen werden im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten wieder vollständig entsiegelt.  Bereits früher meliorierte Moorböden werden wieder revitalisiert. Dauerhafte Vegetation schützt grundwasserbeinflusste Böden und wird deshalb insbesondere an den Ufern von Mühlenfließ und Zoche entwickelt und regelmäßig gepflegt.
Teiche und Weiher werden erhalten bzw. wiederhergestellt.
Mit Grund und Boden wird sorgsam umgegangen, insbesondere im Hinblick auf nachfolgende Generationen. Hoch fruchtbare Böden bleiben der Landwirtschaft unbelastet erhalten. Böden werden durch Dünger oder Bodenschadstoffe nicht überfrachtet, so dass keine Fremdstoffe ins Grundwasser gelangen können.  Die  Freiflächen sind so biomassereich wie möglich zu gestalten. Der Gehölzbestand soll weiter zunehmen.
Ökologischer Land- und Gartenbau werden gefördert. Die Bevölkerung erhält Anregungen zur umweltfreundlichen Gartennutzung.
Alle Abgasemissionen in die Luft werden kontinuierlich vermindert. Insbesondere Kfz-Abgase sind durch geeignete Maßnahmen der Verkehrslenkung zu reduzieren.
Lärmgrenzwerte werden bis 2020 auch an den Hauptstraßen eingehalten.
Neuenhagen verwendet vorrangig Produkte wie Bau- und Verbrauchsmaterialien, die aus erneuerbaren Ressourcen oder aus Sekundärrohstoffen hergestellt werden.  Materialien werden nach ihrer Ökobilanz sowie nach dem Schädigungsgrad der Ökosysteme bei ihrer Herstellung oder Entsorgung ausgewählt.  
 
Die Lokale Agenda 21 Neuenhagen lebt.
Parallel zu diesem Leitbild wird ein Maßnahmeplan erarbeitet, der aus heutiger Sicht die Umsetzungsmöglichkeiten, die Verantwortlichen und die Zielstellung benennt. Er wird ständig aktualisiert. Die Mitwirkenden der Lokalen Agenda haben einen festen Platz zur Anhörung ihrer Vorschläge in den Ausschüssen der Gemeindevertretung. Daneben arbeiten sie weiter eigenverantwortlich an den von ihnen initiierten Projekten. Der Maßnahmeplan wird eine Orientierung bilden für den  Haushaltsplan der Gemeinde.  Es wird angestrebt, einen Teil der  verfügbaren Haushaltsmittel der Gemeinde als Budget ("Bürgerhaushalt") für die Umsetzung der Agenda-Maßnahmen bereit zu stellen. Vorschläge und Anregungen, die aus einer möglichst breiten Bürgerbeteiligung in den Agenda-Prozess eingebracht werden, bestimmen die Art und die Rangfolge von Ausgaben aus diesem Bürgerhaushalt.