Trainierbahn Neuenhagen - Durchforstung nur unter Auflagen!
Die Gut Neuenhagen GmbH (eine Tochter der Treuhand) als Eigentümerin der Neuenhagener Trainierbahn plant ab Januar 2010 auf dem Gelände Durchforstungsmaßnahmen in den Monokulturen aus Kiefer, Lärche, Amerikanischer Roteiche und Balsapappel. Diese Maßnahmen sollen der langfristigen Entwicklung zu mehr naturnahen Misch- bzw. Laubwäldern dienen sowie an der Hönower Chaussee die notwendige Verkehrssicherheit herstellen.
Der Naturschutzbund Deutschland (NABU), Ortsgruppe Neuenhagen setzt sich gemeinsam mit dem Verein Greenpark energisch dafür ein, dass bei den Durchforstungen der Status der Neuenhagener Trainierbahn als Landschaftsschutzgebiet und wichtigstes Naherholungsgebiet der Region so wenig wie möglich beeinträchtigt wird. Langfristig würde der NABU das Gelände gern selbst erwerben bzw. pachten, um die Nutzung vorrangig am Schutz- und Erholungsziel auszurichten. Um dies möglichst schon jetzt abzusichern, fand auf Initiative von NABU und Bürgermeister Henze im November auf der Trainierbahn ein Abstimmungstermin mit der Eigentümerin, dem beauftragten Forstunternehmen, der Gemeindeverwaltung und der unteren Naturschutzbehörde (UNB) statt.
Dabei wurde festgelegt, dass in allen naturnahen Waldbereichen gar keine bzw. keine maschinelle Durchforstung stattfindet und bei den notwendigen Auflichtungen in den Forstmonokulturen älteres Laubholz, Höhlenbäume und Totholz für Höhlenbrüter, Fledermäuse und viele andere Tierarten erhalten werden muss. Diese Festlegungen sowie weitere Vorgaben finden sich jetzt auch in einem Bescheid der UNB an die Eigentümerin wieder.
Die NABU-Ortsgruppe möchte sich an dieser Stelle ausdrücklich für die sehr gute Zusammenarbeit, insbesondere mit dem Bürgermeister, Herrn Henze, sowie mit Frau Dr. Schlutow und dem von ihr geleiteten Ortsentwicklungs-, Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde als auch für die große Unterstützung aus vielen Teilen der Bevölkerung bedanken. Dass dies nicht selbstverständlich ist, zeigen die schlecht abgestimmten und zum Teil sehr überzogenen Baumfällungen auf der Hoppegartener Trainierbahn im Frühjahr 2009.
Wenn die konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten in Neuenhagen so fortgesetzt wird, könnte die Gemeinde ihre Vorreiterrolle für Naturschutz und Erholungsvorsorge in der Region erneut unter Beweis stellen.
Dr. H. Kretschmer
1. Vorsitzender der NABU-Ortsgruppe Neuenhagen

Rettet die Neuenhagener Trainierbahn!
Die Neuenhagener Trainierbahn ist in Gefahr!
Warum?
Der jetzige Eigentümer BVVG (Treuhand) will die Flächen zur Vermarktung ausschreiben und an den Meistbietenden veräußern.
Das Gelände dicht an der Autobahn ist aber ideal für Bodenspekulanten mit künftigem Baulandinteresse.
Auch der jetzige Schutzstatus könnte durch politischen Druck wieder aufgehoben werden.
Bei Verkauf an den Meistbietenden droht deshalb eine langfristige Bebauung oder ein Freizeitpark auf dem Gelände.
Wie will der NABU die Flächen nutzen?
Der NABU will die Fläche der NABU-Stiftung "Nationales Naturerbe" übertragen, die bereits deutschlandweit für den Erhalt wertvoller Naturflächen tätig ist.
Das Gebiet soll weiterhin für Erholungssuchende aller Art und für den Freizeitpferdesport zur Nutzung offen stehen.
Die Pflege der Flächen wird mittels eines Schäfers und eines NABU-eigenen Forstbetriebes organisiert.
Für seltene Tier- und Pflanzenarten werden spezielle Pflegeflächen und ein Naturlehrpfad eingerichtet.
Die laufenden Kosten werden aus den Einnahmen der Verpachtung und Zuschüssen der NABU-Stiftung gedeckt.
Möchten Sie helfen, die Flächen der Trainierbahn Neuenhagen dauerhaft als öffentliche Grün- und Erholungsfläche zu sichern, dann klicken Sie auf folgenden den Link:
Spendenzusage für die Trainierbahn
Bitte füllen Sie das Formular aus und senden es an info@nabu-neuenhagen.de
Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an:
Herr Kretschmer, Tel.: 0151/17836752
Herr Ott, Tel.: 03342/200964, e-mail: f.m.ott@freenet.de
Frau Kortkamp, Tel.: 03342/200202
Fam. Reinsberg, Tel.: 03342/202141, e-mail: helgardher@gmx.net
Fam. Scheunert, Tel.: 03342/80849
Frau Höbler, Tel.:03342/7421
Spendenkonto
Kontnr.: 3000570720
BLZ: 17054040
Sparkasse MOL
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